SchülerUni 2015/2016 – ein Wintersemester an der TU Dortmund Zurück zur Übersicht
Im vergangenen Wintersemester 2015/ 2016 fuhren vier Schüler der Einführungsphase jeden Donnerstagnachmittag zur TU Dortmund, um dort die Vorlesung „Planung und Projektmanagement“ zu besuchen. Die Motive, diese Veranstaltung zu besuchen, waren bei uns Vieren ganz unterschiedlich. Die einen wollten überprüfen, ob die Wirtschaftswissenschaften eine Studienmöglichkeit darstellen, die anderen wollten lernen, wie man ein Projekt plant und durchführt, um dies in ihrem naturwissenschaftlichen Wunschbereich umsetzen zu können.
Wir machten Erfahrungen auf verschiedenen Gebieten: Zuerst einmal ist die Bahnreise zu nennen, die sich aufgrund sehr voller S-Bahnzügen oder Verspätungen von bis zu zehn Minuten teilweise etwas problematisch gestaltete. In Dortmund angekommen, suchten wir das Audimax auf, wo man sich auf die anstehende Vorlesung vorbereitete. Obwohl die Folien der PowerPoint-Präsentation zur Verfügung gestellt wurden, schrieben wir einiges mit, um die Folien zu ergänzen bzw. besser lernen zu können.
Während der Vorlesung sahen die Tätigkeiten folgendermaßen aus: Mitschreiben, Zuhören und Störgeräusche ausblenden. Töne solcher Art gab es sehr viele. Im Audimax sprach nicht nur der Professor. Auch die Studenten redeten, und teilweise wurden sogar Computerspiele gespielt! Zu Beginn des Semesters wirkte das Audimax noch groß auf uns und auch die Anzahl von 600 anwesenden Studenten war beeindruckend. Doch wir gewöhnten uns an die Dimensionen; außerdem kamen während des Semesters „nur“ noch circa 300 Studenten, weshalb das Finden von Sitzplätzen kein Problem mehr darstellte. Die Abschlussvorlesung war dann aber fast vollständig besucht, da hier die meisten klausurrelevanten Themen behandelt wurden.
Das Besondere an der SchülerUni ist, dass den Teilnehmern die Möglichkeit geboten wird, die Klausur mitzuschreiben und somit der erworbene Schein bei einem späteren Studium angerechnet werden kann. Die Klausur bestand aus 60 Multiple-choice-Fragen. Passend zu der Anzahl der Fragen betrug die Bearbeitungszeit eine Stunde. Ein bisschen überrascht waren wir über die einzuhaltende Sitzordnung. Dadurch dass die Studenten für die Prüfung auf verschiedene Räume verteilt wurden, waren im Audimax viele Plätze frei, weshalb zwischen den Schreibenden mindestens zwei Sitzplätze und eine Reihe vorne und hinten nicht belegt sein durften.
Inhaltlich wurde jedes in den Vorlesungen behandelte Thema abgefragt. Es ging zum Beispiel um verschiedene Organisationsformen von Projekten oder die zu beachtenden Punkte beim Schreiben eines Businessplans. Des Weiteren haben wir gelernt, welche Probleme bei einem Projekt auftreten können und wie man diese beseitigen kann. Neben den regulären Vorlesungen gab es zwei Gastvorträge, bei welchen den Schülern zum einen Via, eine studentische Unternehmensberatung, und zum anderen Projekt A, ein Investor für Start-Ups vorgestellt wurden.
Abschließend ist festzustellen, dass die SchülerUni für uns alle eine bereichernde Erfahrung darstellte. Es hat sich herausgestellt, dass das Gelernte für die Durchführung verschiedener Projekte, sei es im naturwissenschaftlichen oder gesellschaftswissenschaftlichen Bereich, hilfreich sein wird.
Auch ist es von Vorteil, bereits den Alltag einer Universität kennen gelernt zu haben. Außerdem lernten wir, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden, was letztlich das Lernen aus den Notizen deutlich vereinfacht.
Insgesamt war die Teilnahme an der SchülerUni interessant, inspirierend und informativ!
Damian Backhaus, Emre Gülmez, Luca Pandza, Tobias Röspel, EF