Die MINT-Schwerpunkte am Fichte-Gymnasium werden im Folgenden anhand
von vier Leitideen vorgestellt.
Leitidee:
Fordern und Fördern
Diese pädagogische Leitidee ist bereits im Schulprogramm
des Jahres 2000 verankert. Gerade Förderkonzepte müssen
jedoch einer intensiven Diskussion und einem permanenten Entwicklungsprozess
unterworfen sein. Der Orientierungsrahmen ist hierbei der Ausbau der
individuellen Förderung.
Differenzierte Angebote im Bereich der Mathematik und der Naturwissenschaften
knüpfen an die individuelle Lernfähigkeit, die Motivation,
die Leistungsbereitschaft und die Begabung der Schülerinnen und
Schüler an und halten unterschiedliche, flexibel gestaltete Lernangebote
bereit.
Wettbewerbsangebote wie beispielsweise der schulinterne Mathe-Wettbewerb
"das Knobelei" oder der überregionale "Känguru-Wettbewerb"
und die "A-lympiade" geben leistungsstärkeren Schülerinnen
und Schülern die Gelegenheit, ihre Fähigkeiten unter Beweis
zu stellen.
Leitidee:
Eigene Lernwege gehen
"Es liegt nicht an den Kindern, den Normen der Schule zu
entsprechen, es ist Aufgabe der Schule, der Verschiedenheit der Kinder
Rechnung zu tragen" (Celesten Freinet, 1896-1966).
In den MINT-Fächern gibt es unterschiedliche Ansätze, den
Unterricht für individuelle Lernwege der Schülerinnen und
Schüler zu öffnen. Als Beispiel sei hier das Konzept "Chemie
im Kontext" genannt, nach dem in der gesamten Oberstufe unterrichtet
wird. Eine Ausweitung auch auf die Sekundarstufe I ist momentan in
der Erprobung.
Leitidee:
Zur Unterrichtsentwicklung vernetzen
Durch die Mitarbeit der Schule bzw. einzelner Kolleginnen und
Kollegen in den verschiedensten Projekten zu Unterrichtsentwicklung
wie z.B.
ist
die Schule in der Region als innovative Akteurin anerkannt.
Leitidee:
Kooperieren
Das Fichte-Gymnasium kooperiert mit verschiedenen außerschulischen
Partnern:
-
Mit
der Fachhochschule
Südwestfalen gibt es seit einigen Jahren einen Kooperationsvertrag,
der die gegenseitige Zusammenarbeit regelt.
- Eine weitere sehr intensive Kooperation gibt es seit dem Jahr 2008 mit der Firma Kostal aus Hagen
- Weitere
Kooperationen gibt es zum Beispiel mit dem LUMBRICUS, dem Umweltbus
der Naturschutzakademie oder dem Schüler-Labor der Universität
Bochum.